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TIS weist Pauschalkritik des Landeshauptmannes an BBT-Gegner entschieden zurück

TIS weist Pauschalkritik des Landeshauptmannes an BBT-Gegner entschieden zurück

Die Transitiniative Südtirol-Sudtirolo weist mit Empörung die peinlichen Ausrutscher von Landeshauptmann Durnwalder zu- rück, der die von den Umweltinitiativen und Bürgerkomitees vorgebrachten Sorgen und Bedenken in Zusammenhang mit der Planung und dem Bau des Brenner-Basistunnels und der südlichen Zulaufstrecken als „parteipolitische Lügen“ bezeich- net hat.

Nachdem dem Landeshauptmann anscheinend keine Rechtfertigung für sein nicht nachvollziehbares Verhalten in Sachen BBT und seine peinliche Anbiederung an die römischen Betonierer einfällt, wird in die unterste Kiste übler Diffamierung gegriffen. Die Transitinitiative Südtirol-Sudtirolo stellt sich vor und hinter die vielen Südtiroler Menschen, die die Vorgangsweise der Landes- regierung und der gleichgeschalteten Landesämter in Sachen UVP erfreulich offen kritisieren und ungeachtet der Pöbeleien aus der Chefetage daran gehen, den Widerstand der betroffenen Bevölkerung zu organisieren.

Die mutigen und konsequenten Bürgerinnen und Bürger, die sich in Umwelt- und Gesundheitsanliegen engagieren üben lediglich das aus, was von Machtkartellen gerne als Bedrohung empfunden wird: ihre Bürgerrechte! Dabei sollte Durnwalder auch nicht übersehen, dass sämtliche und bis auf Gegenbeweis parteipolitisch klar positionierten Gemeinderäte an den Transitrouten, die Bezirksgemeinschaften und auch der Landtag gegen den Brenner-Basistunnel in seiner aktuellen Konzeption sind. Durnwalder selbst beklagt den Umstand, dass im Südtiroler Wahlkampf die großen Themen fehlen und vermutet deshalb – präventiv – abnehmendes Interesse an den Wahlen. Dabei ist gerade er es, der Druck auf die Unterlandler Bauernjugend und die Schützenführung ausgeübt hat, damit diese bereits geplante Veranstaltungen ihrer Organisationen in Sachen Brenner-Basistunnel auf „nach den Wahlen“ verschieben. Angesichts dieser schweren und unqualifizierten Aussagen des Landeshauptmannes sehen wir uns berechtigt, die Frage aufzuwerfen, ob die Landesregierung und allen voran der Landeshauptmann sich nicht des Verrats an der Zukunft unseres Landes schuldig machen. Wie lange nehmen die Südtirolerinnen und Südtiroler dem machthungrigen „Landesvater“ dieses perfide Doppelspiel noch ab?

TIS wird gegen UVP rekurrieren.

Nachdem sicher ist, dass die UVP-Kommission einige zentrale Punkte der TIS-Stellungnahme nicht berücksichtigt hat und einige TIS- Einwände verfahrensrechtlicher und formaler Natur sind, wird die TIS auf der Grundlage der Einwände einen Rekurs beim Verwaltungsgericht einreichen. Die Transitinitiative Südtirol-Sudtirolo begrüßt das Vorhaben der Arbeitsgemeinschaft Transitverkehr Bozen-Unterland, ebenfalls gegen die UVP zu rekurrieren und stellt sich hinter die Anliegen des Bürgerkomitees Schönau/Waidbruck und Umgebung. Dies soll auch bei dem für Sams- tag, 18. Oktober in Waidbruck geplanten Zusammentreffen im Rahmen des „etwas anderen Ausflugs“ zum Ausdruck kommen (siehe unten).

EIN ETWAS ANDERER AUSFLUG

In der Anlage übermitteln wir den Programmablauf für den „etwas anderen Ausflug“ und bitten um Ankündigung. Dabei sollten der Treffpunkt in Klausen (13.00 Uhr – für Radler und Wanderer) und der Treffpunkt vor dem Rathaus in Waidbruck (14.00 Uhr) besonders hervorgehoben werden. Siehe Anlage

Besten Dank für die Zusammenarbeit und mit freundlichen Grüßen Markus Lobis, Sprecher Transitiniative Südtirol-Sudtirolo

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